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zens, und führen daher nicht selten plötzlichen Tod herbei.Dies war Volkmans Fall.
Eines Tages befand sich der Rstrolog allein mit Go-dvlphin, und ihr Gespräch lenkte sich auf das Lehrgebäudedes alten Magnetismus; ein Lehrgebäude, das, weil es sssehr Bezug auf Erfahrung zu nehme» scheint, die übrigenvon seines Gleichen überlebte, und noch jetzt nicht all sei-nen Ruf unter den feurige» Imaginationen Deutschlandsverloren hat.
„Einer der mcrkwürdigsicu und abstrusesten Punktein dem, was die Gelehrten Metaphysik nennen," sagteVolkman, „ist die Sympathie; nach Einigen daserste Priucip aller menschlichen Tugend. Sie ist es, sagensic, die die Menschen gerecht, liebreich nnd wohlthätigmacht. Wenn Einer auch nimmer von der Pflicht, demNächsten beiznstchen, gehört hat, stürzt er sich dennoch insWasser, um den Nächsten zu retten. Warum? Weilerunfreiwillig nnd plötzlich durch seine Imagination in die.Lage jenes Nächsten versetzt wird; ihn ängstet die Gefahr,die in den Fluthen gegen ihn selbst herandringcn würdennd in diesen, Gefühle eilt er, ohne dessen Ursache zu er-forschen, sich dieser Angst zu entledigen."
„So wird ihm Menschenliebe durch Sympathie ein-geflößt. Wo hat diese Sympathie ihren Sitz? 2» denNerven. Die.Nerven stehen in Verbindung mit der äuße-ren Natur; je zarter die Nerven, desto lebhafter die Sym-paihiecn; daher sind Weiber und Kinder weit empfäng-llcher für die Sympathie, als Männer. Verstehen Sie