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1 (1840)
Entstehung
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Constanzens sonst blasse Wangen erröthen, Dadurch warddes Mädchens innere Bitterkeit nnr noch erhöht, derwarme Strom ihrer jugendlichen Neigungen erstarrtedurch dergleichen Erlebnisse: und ihr verhehlter Spott-haß war nnr um so mehr gegen eine Vergesellschaftunggesteigert, die ihr zu gleicher Zeit als frech und werth-los erschien. Sinnliche Genußsucht konnte unmöglichthrer verfeinerten Geschmacksrichtung zusagend seyn; diesAuftreten heut als vornehm frech, und morgen als höfischkriechend; diese stanbkiissende Ehrerbietung vor Allem wasMacht heißen mag ; diese Gleichgültigkeit gegen Tugend,wodurch die Bildner und Lenker der vornehmen Welt sichcharakterisiren — das Alles konnte bei Constanzen nurVerdruß und Gcringachtung erregen; so daß in den glän-zenden Zirkeln, zu denen so Viele in thorigem Strebenmit hoffnungslosem Ehrgeiz anfblicktcn, Constanze sichnnr bewegte, um zu verspotten, zu verabscheuen und zuverachten, ^

Dies Gefühl der Verachtung ward von der TochterVernon's so anhaltend genährt und gepflegt, daß cs mitgleicher Bitterkeit ihr auch dann noch eigen war, als sieKönigin und Vorsitzerin derjenigen vornehmen Welt ward,in welcher sie glänzte — jedoch nur um zu blenden, nichtaber um zu herrschen. Was anfänglich eine überspannte,an Wahnsinn gränzende Bitte ihres Vaters geschienenhatte, ward für Constanze, als ihre Erfahrung reiste, zueinem ganz natürlichen und lobenSwcrthen Befehle, Siegerieth ganz und gar in den Strom eben derjenigen