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wandern kannte, ahne sich verletzt zu fühlein In ihremWesen aber lag eine Einfachheit und Offenherzigkeit, wo-durch sie zu einer überaus angenehmen Gesellschafteringemacht ward.
Die Anhänglichkeit zwischen ihr und Gvdolphin warnicht sehr lebhaft, sondern einem seidenen Bande gleich,das bei Gelegenheit hundertmal geknüpft und gelüset wer-den mogte, ohne daß den Herzen dadurch sonderliches Leidzugefügt würde. Gvdolphin ward durch diese Anhäng-lichkeit keineswegs beherrscht, während doch deren Wir-kungen einen so wesentlichen Einfluß auf ihn hatten.
Eines Abends, nach einer Abwesenheit von mehrerenTagen, die er außerhalb der Stadt zngebracht hatte, gingGvdolphin vom Theater nach Hanse, und fand unter denan ihn etngelanfencn Briefen ein Schreiben von seinemBater. Es war schwarz berändert und eben so versiegelt.Percy öffnete es zitternd und mit bangem Vorgefühle;dann las er Folgendes: —
„Lieber Percy!
„Ich habe eine Nachricht für dich, von der ich nichtweiß, ob ich sie gut, ob schlimm nennen soll. DeinVetter, Harry Johnstone, die alte Wunderlichkeit,ist gestorben, und hat dir von seinem ungeheurenVermögen die ärmliche Summe von zwanzigtausendPfund ausgesetzt; doch bemerke es wohl! er that esunter den Bedingungen, daß du deine militärischeLaufbahn aufgibst und entweder bei mir wohnst,oder London bis zu deiner Volljährigkeit verläffest.