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her und näher vernehmt ihr das Geheul und den gottes-lästerlichen Fluch — ihr seyd in dein tiefsten Innern desIrrenhauses, wo die Unheilbaren und Gefährlichen ange-feffelt find — diejenigen, welche nur noch Verstand genughaben, um zu schlagen, zu würgen und zu morden. DerFührer öffnet eine Thür, massiv wie eine Mauer, und ihrerblickt (wie der Erzähler erblickt hat) Lucretia Dalibard,ein scheußliches, unsauberes, blutgieriges Hohnbild einesmenschlichen Wesens — gräßlicher und tiefer gefallen, alsDante je von seinen Schatten träumte, oder Swift in sei-nem Ua-Hoos spottete! Doch wo alle andern Zügeden Stem-pel der Menschheit verloren zu haben scheinen, brennt nochmit unauslöschlicher Ficberglut das verzehrende Auge. Die»Auge scheint nie zu schlafen, oder schließt sich nie imSchlummer. Wie ihr vor der unheimlichen Flamme zu-rückschaudert, kommt es euch vor, als ob der Geist, der sei-nen Zusammenhang und seine Harmonie verloren, immernoch in sich, aber nicht mittheilsam, das Bewußtseyn alsFluch behalten hätte. Tagelang, wochenlang beobachtetdiese entsetzliche Wahnsinnige hartnäckiges Stillschweigen;aber wie sich das Auge niemals schließt, so ruhen die Händenie — sie öffnen und schließen sich wie über einem greifba-ren Gegenstände, den sie mit krampfhaftem Griff, wie dieKlauen eines Raubvogels, festhalten — zuweilen fahren sieüber die tiefgefurchte Stirn, als wollten sie ein Brandmalabwischen oder einen Schmerzensgedanken entfernen — zu-weilen ergreifen sie den Saum des ärmlichen Gewandesund scheinen sich ganze Stunden lang zu bemühen einen