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schaudern. Regungslos wie in Stein verwandelt stand sieda. .Plötzlich berührte etwas Warmes ihre Hand — einleises Winseln erregte ihre Aufmerksamkeit; — Percival'SLieblingshund vermißte seinen Herrn »nd hatte zu ihr seineZuflucht genommen. Das bange Gefühl der Verlassenheitverschwand bei dieser bescheidenen Gesellschaft; und indemsie sich an den Boden setzte, nahm fie den Hund in die Arme,beugte sich über ihn und weinte still.
Fünfruidzwanzigstes Kapitel.
Mord schleicht wie e!» Gespenst nach seinem Opfer.
Der Leser wird ohne Zweifel die vollendete Kunst be-merkt haben, mit welcher die Giftmischerin sich bisher ihrerBeute genähert hatte. Der von weitem begonnene und mitsorgfältiger Verstohlenheit ausgeführte Plan trotzte jederMöglichkeit der Entdeckung, gegen «welche der Scharfsinngeübter Schurkerei schützen konnte. Selbst wenn die tät-lichen Kräuter die TodeSart, welche sie veranlaßten, ver-riethen, wenn durch ein unvermutheteS Geheimniß in derWissenschaft der Chemie die Anwesenheit jener vegetabili-schen Mittel, die bisher jeder Untersuchung gespottet hatten,durch die Prüfung der geschicktesten Aerzte deutlich darge-than werden sollte: so konnte doch aller Wahrscheinlichkeitnach kein Verdacht auf die Urheberin des Todes fallen. DieArzneien waren nie der Madame Dalibard überbracht, nie