Druckschrift 
7 (1847)
Entstehung
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wo der Seraph die Freude erheben wird. Schwarz wie Eben-holz ist die eine Schwinge, weiß wieder Schnee leuchtetdie andere trauervoll wie dein Verstand, wenn er in dieTiefe hinabsteigt freudvoll wie dein Glaube, wenn ersich zum Morgenstern erhebt.

Auf dem Kirchhof von Laughton steht ein Grab abge-sondert von den übrigen. Es erhebt sich zwischen der Kircheund dem Eibenbaum; und innerhalb des schmalen Gitterspflegt eine sorgliche Hand niedrige Sträuche und einigeBlumen. Dorthin kommt einmal des Jahres, seit Hele-nenS Tod, ein Pilger aus der Riesenstadt; dort ruhet derstrenge Mann von seiner Arbeit; dort vergißt der Ehrgeizseine Träume; dort kehrt wie an einem Erzsabbath einstrebendes und ernstes Genrüth zu seiner Kindheit zurückund verkehrt durch den Tod mit Gott; und dorthin, nichtalljährlich, aber oft (o, wie oft!) und auch nicht seltener,weil die Zeit verläuft und die Sorgen des Lebens sich dichterum ihn drängen, kommt der sanftere und liebendere Leid-tragende. Bei diesen zwei Naturen, so entgegengesetzt unddoch so verbunden durch Liebe und Trauer um die Dahin-geschiedene, wirkt die Erinnerung an Helene immer nochfort stärker und dauernder vielleicht, als die lebende He-lene auf sie hätte einwirken können.

John Ardworth hatte auf seiner Laufbahn nicht stillge-standen und die schonen Versprechungen seiner Jugend nichtunerfüllt gelassen. Obgleich theils durch eigene Anstren-gungen , theils durch seine zweite Heirath mit der Tochterdes französischen Kaufmanns, (durch dessen Vermittlung er

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