Druckschrift 
7 (1847)
Entstehung
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sinn unzurechnungsfähig geworden, so sprach das Gesetz denGenuß solcher Summen, auf die sie ein Recht hatte, denenzu, zu deren Gunsten sie, noch bei Verstände, ein Testamentausgestellt. - Mit GrabmanS Hülfe wurde solch ein Doku-ment zu Gunsten Varney'S leicht hergestellt und bescheinigt,und Varney reklamirte jetzt die fälligen Summen. Dieerste Office aber, an die er sich wandte, weigerte die Aus-zahlung. Es schienen starke und legale Zweifel zu herrschen,ob die Person, die sich hier der Lebensverstcherung stellte,auch wirklich dem Leben HelenenS so nahe gestanden habe,als die klugen Scrupel des Gesetzes verlangen. Schon dasAnlegen so bedeutender Summen auf die Unwahrscheinlich-keit des Absterbens eines so jungen» kräftigen Wesens, mitdem der Versicherung so schnell folgenden Tode, erregte Ver-dacht; einzelne in und bei Laughton aufgelesene Gerüchtevereinigten sich dann mit dem Resultat der Nachforschungenüber Varney'S früheres Leben, ebenso wie die verdächtigenUmstände, die seines Oheims Tod begleiteten und die garscharfsinnig auSgemittelt und verglichen wurden. DaSAlles veranlaßte die gesetzmäßigen Anwälte der Office, e-bei diesen Ansprüchen auf eine Untersuchung ankommen zulassen.

Jndeß entschloß sich Varney durch seine Schuldengedrängt, wie Tag und Nacht von Furcht gefoltert, seineFälschung der englischen Bank entdeckt zu sehen nachFrankreich zu gehen und dort den Lauf des Prozesses abzu-warten. Er traf deshalb die nöthigen Vorbereitungen,übertrug seine Sache an Grabman, dem er, da ihm die