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auf Becks Entdeckung gesetzte Belohnung entgangen war,Entschädigung aus den Geldern der Assekuranz versprach,und wollte eben an Bord des Bootes gehen, das ihn nachBoulogne führen sollte, als er ziemlich unsanft aus dieSchulter geklopft wurde, während eine rauhe Stimme dazusagte:
„Mr. Gabriel Varney, Sie find mein Gefangener!"
„Weshalb? Für irgend eine erbärmliche Schuld?"rief Varney verächtlich.
„Wegen Fälschung der Bank von England."
Varney'S Hand fuhr unter seine Weste, der Gerichts-diener ergriff fie aber noch zur rechten Zeit und entrang ihmdas Messer. Einmal eines Verbrechens bezichtigt, bei demihm kein Leugnen half, — und ob eS das kleinste war, dassein Gewissen beschwerte — überließ sich jetzt Varney derwildesten, fürchterlichsten Verzweiflung. Hatte er auch oft,nicht allein gegen Andere, sondern sogar gegen sein eigenesstolzes Herz geprahlt, mit welcher Leichtigkeit er das Leben,sobald es ihm keinen Genuß mehr biete, selbst und durcheine Handlung seines freien Willens von sich schleudernkonnte — obgleich er Lucretia'S Giftring bei sich trug, undTod — wenn auch fürchterlicher Tod in seiner Gewalt stand— so war doch Selbstmord der letzte Gedanke, der ihn be-schlich. Die krankhafte Reizbarkeit der Einbildungskraft,die ihm, ob nun, im Geist oder in der That, jene son-derbare Lust an allem Fürchterlichen eingeflößt, diente jetztdazu, ihm den Tod in all' den gräßlichen Bildern und Ge-stalten vor das innere Auge zu führen, mit denen nur solche