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7 (1847)
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dern, ohne selbst die Hoffnung dabei zu haben, vom GerichtHülfe und Bestrafung der Schuldigen erlangen zu können.

Sobald die Aerzte ihr Gutachten über die Leichen aus-gesprochen, nahm Varney formellen Abschied von Greviüeund schaffte die Gestalt Lucretia DalibardS aus dem Haus, die Gestalt, denn der Geist war dahin. Jener rast-lose, fruchtbare, nimmer ruhende Geist, der seine Plänemit der fast übernatürlichen Energie eines Teufels verfolgthatte, war in Nacht und Chaos geschleudert. Fest undsicher gebundendenn zu Zeiten wurden ihre Anfälle fürch-terlich und nahmen ganz jenen zerstörenden, mörderischenCharakter an, der früher ihre Sinne beherrscht hattewurde sie in den Wagen gelegt, neben den scheu vor ihr zu-rückweichenden Gefährten in Verbrechen und Sünde. Wiedie Pferde aus dem Thore stoben, schellte die Todtenglocke'für ein doppeltes Begräbniß.

Lang schon, ehe er London erreichte, hatte sich Varneyseiner fürchterlichen Reisegefährtin entledigt. Der Wagenmußte an den eisernen Gittern eines großen Gebäudesetwas vom Hauptweg ab halten, und die Thore derIrrenanstalt schloffen sich hinter Lucretia Dalibard.

Mit der ganzen Kühnheit seines Temperaments undauch vielleicht durch den verzweifelten Stand seiner eigenenAngelegenheiten, wie durch Alles, was er zu fürchten hatte,getrieben, ging Varney, sobald er London erreicht hatte,augenblicklich daran, die Summen zu erheben, die aufHe-leuenS Leben versichert waren. Da Lucretia nämlich, zuderen Besten dies Depositum gemacht, durch ihren Wahn-