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funden hatte. Es war in der That, wie wenn eine Art vongeistigem Magnetismus in der Atmosphäre jenes verbor-gene Leben inS Leben riefe, die schlummernde Welt beseelend,die uns Mesmers Schüler in einer begabten Somnambulebemerken lassen. Eine wunderbare Poesie fluthete über dasUniversum, ringsum, oben, unten; und ihr war, als wäresie von dieser Poesie nicht eine Stimme,, sondern ein Theil.ES war, wie wenn am heutigen Tage jene besonderen Fähig-keiten, die bei der Unreife ihrer Jugend und Erfahrung nurunbestimmt geflattert hatten, plötzlich befreit wären, wiewenn sie, für einen Tag, auf Erden erkennen und fühlenkönnte, was jene Fähigkeiten, die Erben des Himmels, an-veuten.und vorausverkündigen;— ihre Vereinigung vongeistiger Fähigkeit und Liebe, zart mit der Liebe des Seraph,mächtig mit der Erkenntniß des Cherub — so rein und dochso köstlich in ihrer unaussprechlichen Wonne — so vollHoffnung, daß aller Schmerz besiegt ward — so stark imGefühle der Willenskraft, daß die Falschheit des nicht eri-stirenden Dinges, Tod genannt, wie durch eine Offenbarungklar wurde!
Allmälig, während die Nacht auf die Erde sank, hörtediese Entzückung, wenn man eS so nennen darf, auf, unde« folgte ein Gefühl der Erschöpfung, und darauf eine un-beschreibliche Melancholie. Als sie aus dem Gemach gehenwollte, wo Percival sie verlassen und in welchem sie dengrößten Theil des Tages zugebracht, um zur Ruhe zu gehen»blieb sie unwillkürlich stehen; kaum wissend, was sie that,zog sie den Vorhang vom Fenster und blickte lange und sehn»