Druckschrift 
7 (1847)
Entstehung
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cheS er Deinem Vater vererbte. Erst nach meiner armenKarls Tode erfuhr ich die eigentliche Ursache von Sir Mi-leS'Unzufriedenheit, so vertrauensvoll er auch war; aberdann fand ich unter seinen Papieren den undankbaren Brief,welcher so düstre Gedanken und so unweibliche Leidenschaf-ten verrieth, daß ich im Namen meines Geschlechts errö-thete, sie zu lesen. Könnt' eS möglich sehn, daß des armenalten Mannes Bitten unbeachtet blieben daß der ver-rätherische Fuß je über Deine Schwelle schritte daßjenes grausame Auge, welches mit so barbarischer Freudedie Verheerungen des Todes auf eines WohlthäterS Gesichtlas, auf dem Herde ruhen könnte, an welchem Dein offnesaufrichtiges Gesicht ^so oft meine Thränen hinweggelächelthat, dann würd' es mir in der That sehn, als schwebte eindrohender Donner über dem Hause. Guter Gott! unddie Tochter Mainwaring'S ist es, die Nichte und MündelLucretia Dalibard's, der Du Deine treue Neigung geschenkthast die Du unter allen Frauen zu Deinem Weibe er-lesen hast! O, mein Sohn, mein geliebtes, mein einzigesKind glaube nicht, daß ich Dich tadle, daß mein Herznicht blutet, während ich so schreibe; aber ich bitte Dichauf meinen Knieen, zum wenigsten zu warten diesenUmgang abzubrechen, bis ich selber in England eintreffenkann. Und was dann? Nnn, dann, Percival, versprich'ich meinerseits, daß ich Deine Helene mit vorurtheilsfreiemAuge betrachten will daß ich mich so viel als nur mög-lich über alle Träume enttäuschten Stolzes hinwegsetzen