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Vaters, nach seinem eigenen Taufscheine, und durchliefnachdem er das Ganze mit einer für einen guten Sahnnatürlichen Heftigkeit geöffnet hatte, die zwei Papiere miteiner Hast und einer Gewandiheit, welche zugleich dasgeübteste Auge und das lebhafteste Interesse bezeich-netcn.
Als er damit zu Ende war, erglänzte ein unbeschreib-licher Ausdruck von Freude auf seiner Stirne und ersprach, den Major mit einem seltsamen Lächeln anschauend,in vortrefflichem ToScantsch:
„Ah l cS gibt also keine Galeeren in Italien?"
Der Major warf sich zurück und rieft
„Und warum dies?"
„Daß man ungestraft solche Dokumente fabrieirt?Für die Hälfte von diesem, mein vielgeliebter Vater, würdeman Sie in Frankreich auf fünf Jahre die Luft vonToulon einathmcn lassen/'
„Ww beliebt?" sagte der Luckeser, der eine majestä-tische Miene zu erringen suchte.
„Mein lieber Herr Cavalcanti," sprach Andrea, denMajor beim Arme fastend, „wie viel gibt man Ihnendafür, daß Sie mein Vater sind?"
Der Major wollte spreche».
„Stille I" sagte Andrea, die Stimme dämpfend, „ichwill Ihnen ein Beispiel des Vertrauens geben: man bezahltmir fünfzigtauscnd Franken jährlich dafür, daß ich IhrSohn bin; Sie begreifen folglich, daß ich nie geneigt seinwerde, zu leugnen, Sie seien mein Vater."
Der Major schaute unruhig umher.
„Ohl seien Sic unbesorgt, wir sind allein," versetzteAndrea; „überdies sprechen wir Italienisch."
„Nun Wohl, mir gibt man ein für allemal fünfzig-tausend Franken," sprach der Luckeser.
„Herr Cavalcanti, glauben Sie an Fccnmährchcn?"
„Nein, früher nicht, aber jetzt muß ich Wohl daranglauben."