263
„Sie haben also Beweise erhalten?"
Der Mojor zog eine Handvoll Gold aus seinerTasche.
„Handgreifliche, wie Sie sehen."
„Sie denken, ich könne den Versprechungen trauen,die man mir gemacht hat?"
„Ich glaube es."
„Und dieser brave Mann von einem Grafen werdesic halten?"
„Punkt für Punkt; doch Sie begreifen, um zudiesem Ziele zu gelangen, müssen wir unsere Rollenspielen."
„Wie denn? . . ."
„Ich als zärtlicher Vater."
„Und ich als ehrfurchtsvoller Sohn."
„Da Sie verlangen, daß Sie von mir abstammen."
„Wer sie?"
„Verdammt, ich weiß es nicht, diejenigen, welcheuns schrieben; haben Sie nicht auch einen Brief bekom-men ?"
„Doch wohl."
„Von wem?"
„Von einem gewissen Abbe Buffoni."
„Den Sie nicht kennen?"
„Ich habe ihn nie gesehen. -Was sagte Ihnen derBrief, welchen Sie erhielten?"
„Sie werden mich nicht verrathen?"
„Ich werde mich wohl hüten, unsere Interessen finddieselben."
„So lesen Sie."
Und der Major gab dem jungen Mann einenBrief.
Andrea las mit leiser Stimme:
„„Sie sind arm, ein unglückliches Alter erwartet Sic.Wollen Sie, wenn nicht reich, doch wenigstens unabhängigwerden?"
„„Reisen Sie auf der Stelle nach Paris und for-