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Siebentes Kapitel.
Das Apfelschimmel - Gespann.
Gefolgt von dem Grafen, durchschritt der Baroneine Reihe durch ihre schwerfällige Pracht und den darinherrschenden übermäßig schlechten Geschmack merkwürdi-ger Zimmer und gelangte in das Boudoir von MadameDanglarS, ein kleines achteckiges Zimmer, mit rosaAtlas auSlapczirt, den inan mit indischer Mousselincüberzogen hatte; die Fauteuils waren von altem ver-goldetem Holz mit alten Stoffen; über den Thürenwaren Gemälde; Schäfersccnen in der Weise von Bon-eher darstellend, angebracht; zwei mit der übrigen Aus-; stattung im Einklang stehende hübsche Pastellen in Me-daillon machten endlich aus diesem Zimmer daS einzigedcö ganzen Hotel, das einigen Charakter hatte; dasselbe; war allerdings dem zwischen Herrn DanglarS und sei-nem Baumeister, einer der erhabensten Berühmtheitendes Kaiserreichs, besprochenen und festgestelltcn allge-s meinen Plan entgangen, und die Baronin hatte sich mit! Lucien Debrap allein die Ausschmückung Vorbehalten.
Herr DanglarS, ein großer Bewunderer des Antiken,s »ach den Begriffen und Ansichten zur Zeit deS Direkto-rium, verachtete auch diesen zierlichen kleinen Winkel,wo er in der Regel nur eingelassen wurde, wen» er seineGegenwart durch die Eiuführnng eines Dritten zu ent-schuldigen wußte; in der Wirklichkeit war es also nichtDanglarS, welcher vorstellte, sondern er wurde im Gegcn-t ' theil vorgcstellt und gut oder schlecht empfangen, je nach-dem das Gesicht des Besuches der Baronin angenehm oderunangenehm war.
Madame' DanglarS, deren Schönheit trotz ihrersechs und dreißig Jahre genannt werden konnte, saß anDer Graf v. Monte Ehristo, IH. 8