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„Ja," crwiederte Marimilian, „aber ich glaube, erhat ein vortreffliches Herz, und ich bin überzeugt, daß eruns liebt."
„Und mir," sprach Julie, „mir war es, als erinnertesich mein Inneres seiner Stimme, und wiederholt kam esmir vor, als hörte ich sie nicht zum ersten Male."
Eilftes Kapitel.
Pyramos und Thislie.
Auf zwei Dritteln des Faubourg Saint-Honorä, hin-ter einem schönen, unter den merkwürdigen Gebäudendieses reichen Quartiers sich anszeichnenden Hotel, dehntsich ein weiter Garten ans, dessen blättcrreiche Kastanien-bänme die ungeheuren, wallhohen Mauern überragen, undwenn der Frühling kommt, ihre roscnfarbigen und WeißenBlnthen in zwei Vasen von gereifeltem Stein fallen lassen,welche parallel auf zwei viereckige Pilaster gestellt sind,in die ein eisernes Gitter aus der Zeit Ludwigs XIII.eingefügt ist.
Dieser großartige Eingang ist vcrurtheilt, trotz derherrlichen Geranien, die in den zwei Vasen wachsen undim Winde ihre gesprengelten Blätter und purpurnenBlumen wiegen, seitdem sich die Eigenthümer des Hotel,und dies dadirt sich von lange her, auf den Besitz desHotel, des mit Bäumen bepflanzten und nach dem Fau-bourg gehenden Hofes und des Gartens beschränken,den dieses Gitter schließt, welches einst auf einen zudem Besitzthum gehörenden, mehr als einen Morgen