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mit lauter Stimme und so, daß cs der Graf durch diegeschlossene Thürc hörte, „sind Sie eS wirklich?"
„Guten Tag, mein lieber Sohn," sprach der Majormit ernstem Tone.
„Nach so vicljähriger Trennung," fuhr Andrea nachder Thüre schielend fort, welch ein Glück, uns wicderzu-sehen!"
„In der Thal, die Trennung hat lange gedauert."
„Umarmen wir uns nicht, mein Herr?" fragteAndrea.
„Wie Sic wollen, mein Sohn," sprach der Major.
Und diese zwei Menschen umarmten sieb, wie mansich in der Komödie umarmt, das heißt, sie streckten sichden Kopf über die Schulter.
„So sind wir also wievcrvercinigt?" sagte Andrea.
„Wir sind wiedervercinigt," wiederholte der Major.
, Um uns nie mehr zu treusten?"
„In der That; ich glaube, mein lieber Sohn, Siebetrachten Frankreich nunmehr als ein zweites Vater-land?"
„Ich wäre allerdings in Verzweiflung, wenn ichParis verlassen müßte."
„Und ich vermöchte, wie Sic begreife», nicht außer-halb Lncea zu leben. Ich werde also sobald als möglichnach Italien zurückkehrc»."
„Doch che Sic abreiseri, mein geliebter Vater, stellenSie mir ohne Zweifel die Papiere zu, mit deren Hülse ichleicht das Blut von dem ich abstamme, nachzuwciscn imStande sein werde."
„Allerdings, denn ich komme ausdrücklich deshalbund habe zu viel Mühe gehabt, Sic zu treffen, um Ihnendieselben znstellen zu können, als daß wir noch cininalmit dem Suche» anfangen sollten; das würde die zweiteHälfte incincS ÜebcnS wcguchmen."
„Und diese Papiere?"
„Hier sind sie."
Andrea griff gierig nach dem Trauscheine seines