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11/14 (1846)
Entstehung
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zu trachten, daß auch die andern zweifeln; auch würdeich hier eine Nolle spielen, welche außer meinem Facheläge, wie die Schauspieler sagen, und ich liefe Gefahr,mich auspfeifen zu lassen!"

Mein Herr Graf," versetzte Andrea mit kaltemTone,ich denke jedoch, in Rücksicht auf Lord Wilmore,der mich Ihnen empfohlen hat . .

Ja, gewiß; doch Lord Wilmore verhehlte mir nicht,mein lieber Herr Andrea, daß Sie eine etwas stürmischeJugend hatten. Ohl" sprach der Graf, als er dle Be-wegung sah, welche Andrea machte,lch verlange keineBeichte von Ihnen; überdies bat man, damit Sie Nie-mand bedürften, den Herrn Marquis Cavalcanti, IhrenVater, von Lucea kommen lassen. Sie werden sehen,er ist ein wenig steif, ein wenig geschraubt; doch dasist eine Unisormsfrage, und wenn man erfährt, daß erseit seinem achtzehnten Jahre in österreichischen Dienstensteht, ist Alles entschuldigt. Wir sind in der Regel nichtsehr anspruchsvoll in Beziehung auf die Oesterreicher.Kurz, ich versichere Sie, es ist ein völlig hinreichenderVater."

Ah I Sie beruhigen mich , mein Herr, ich verließihn vor so langer Zeit, daß ich keine Erinnerung mehrvon ihm habe. Mein Vater ist also wirklich reich, meinHerr?"

Und dann wissen Sie, ein großes Vermögen läßtüber viele Dinge hinwcggchen."

Millionär . . . fünsmalhundert tausend FrankenRente? Ich werde mich also in einer angenehmen Lagebefinden?" fragte ängstlich der junge Mann.

In einer äußerst angenehmen, mein lieber Herr;er gibt Ihnen fünfzigtausend Franken jährlich, so langeSie in Paris bleiben."

Dann werde ich immer hier bleiben."

Ei! wer kann für die Umstände bürgen? DerMensch denkt, Gott lenkt."

Andrea stieß einen Seufzer aus und crwiederte: