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11/14 (1846)
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ihm, seine Unterweisungen zu befolgen. Lassen Sic sichnun durch meine Frage nicht verletzen; insofern ich ver-anlaßt sein werde, Sie ein wenig zn patronisiren, wünschteich zu wissen, ob das Unglück, das Ihnen wiedcrsahrenist, cm von Ihrem Willen völlig unabhängiges Unglück,das in keiner Hinsicht der Achtung Eintrag thut, welcheich für Sie hege, Sic nicht ein wenig der Welt entfremdethat, in der Sie durch Ihr Vermögen und durch IhrenNamen eine so schöne Rolle zu spielen berufen sind."

Mein Herr," antwortete der junge Mann, der seineHaltung wieder gewann, während der Graf so sprach,beruhigen Sie sich über diesen Punkt: die Räuber,welche mich von meinem Vater entfernten und ohne Zwei-fel, wie Sie cS später gcthan, mich an ihn zu verkaufenbeabsichtigten, berechneten, daß man mir, um einen gutenNutzen aus mir zu ziehen, meinen ganzen persönlichenWerth lassen unv denselben sogar, wenn cs möglich wäre,vermehren müßte; ich erhielt daher eine ziemlich guteErziehung und wurde von den Kinderdiebcn ungefähr sobehandelt, wie einst in Kleinasien die Sklaven, aus denenihre Herren Grammatiker, Mediciner und Philosophenmachten, um sie theurer aus dem Markte von Nom znverkaufen."

Monte Christo lächelte zufrieden: er hatte, wie eSscheint, nicht so viel von Andrea Cavalcanti gehofft.

Wenn sich übrigens," versetzte der junge Mann,wenn sich übrigens bei mir ein Mangel an Erziehung,oder vielmehr an Wcltgewohnheit zeigte, so hätte manWohl, wie ich voraussetzen darf, die Nachsicht, dies zuentschuldigen, in Betracht der NnglückSsälle, welche meineGebart begleiteten und meine Jugend verfolgten."

Nnnl Sic werden daraus machen, was Sic wol-len, Graf," sprach mit nachläßigcin Tone MonteChristo;denn Sie sind der Herr, nnd das geht Siean; doch auf mein Wort, ich werde im Gegentheil nichteine Sylbe von allen diesen Abenteuern spreche». IhreDer Graf v. Monte Christo. III. 17