Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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mit nur vorgegangen, seitdem er mich aus dcni Gesichteverloren."

Ah! die Stimme des Blutes," sagte Monte Christo.

Ah! ja, das ist wahr," crwiederte der junge Mann,ich dachte nicht an die Stimme des Blutes."

Nun beunruhigt nur Eines den Marquis Caval-canti," versetzte Monte Christo,was Sic gcthan haben,während Sie von ihm entfernt waren; auf welche WeiseSic von Ihren Verfolgern behandelt worden sind; obman die Ihrer Geburt schuldige Rücksicht für Sie ge-habt hat; ob endlich von dem moralischen Leiden, demSic anSgcsetzt waren, einem Leiden, hundertmal schlimmer,als das körperliche, nicht eine Schwäche der Fähigkeiten,mit denen Sie die Natur so reich begabte, zurückgebliebenist, und ob Sie selbst den Ihnen gebührenden Rangwieder aufzunehmcn und würdig behaupten zu könnenglauben."

Mein Herr," stammcltc der junge Mann betäubt,ich hoffe, wird kein falscher Bericht ..."

Ich, was mich betrifft, habe zum ersten Mal mei-nen Freund Wilmorc, den Philanthropen, von Ihnensprechen hören. Ich wußte, daß er Sie in irgend einerunangenehmen Lage gefunden hatte, machte aber keineFrage hierüber an ihn, denn ich bin nicht neugierig.Ihr Unglück interessirte ihn, folglich waren Sie in-teressant. Er sagte mir, er wolle Ihnen in der Weltdie Stellung zurückgcben, welche Sie verloren, er sucheIhren Vater, und würde ihn wohl finden; er hat ihngesucht, und hat ihn gesunden, wie cs scheint, insoferner da ist. Gestern benachrichtigte er mich von IhrerAnkunft und gab mir einige andere Unterweisungenin Beziehung auf Ihr Vermögen, sonst aber nichts. Ichweiß, daß mein Freund Wilmore ein Original ist, daer aber, zugleich ein sicherer Mann und reich wie eineGoldminc, sich alle diese Originalitäten erlauben kann,ohne daß sie ihn zu Grunde richten, so versprach ich