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„Mein Vater! mein Vater hier!"
„Allerdings, crwicdertc Monte Christo, „Ihr Vater,der Major Bartolomeo Cavalcanti."
Der Ansdruck des Schreckens, welcher sich über dieZüge des jungen Mannes verbreitet hatte, verschwand bei-nahe in demselben Augenblicke wieder.
„Ah! ja, cS ist wahr," rief er, „der Major Barto-lomco Cavalcanti. Und Sic sagen, mein Herr Graf,dieser liebe Vater sei hier?"
„Ja, mein Herr. Ich sage noch mehr: so eben habeich ihn verlassen; die Geschichte, die er mir von diesemgeliebten, nicht verlorenen Sohn erzählte, ergriff mich un-gemein; seine Schmerzen, seine Befürchtungen, seine Hoff-nungen in dieser Hinsicht würden ein rührendes Gedichtbilden. Endlich eines Tags benachrichtigte man ihn, dieRäuber seines Sohnes böten sich an, ihm denselben gegeneine sehr bedeutende Summe zurückzugeben oder ihm mit-zuthcilen, wo er wäre. Nichts hielt den guten Vaterzurück. Die Summe wurde an die Gränze von Piemontmit einem für Italien visirtcn Paffe abgcschickt . . . Siebefanden sich, glaube ich, im Süden von Frankreich?"
„Ja, mein Herr," antwortete Andrea mit einer ziem-lich verlegenen Miene; „ja, ich befand mich im Südenvon Frankreich."
„Ein Wagen sollte Sie in Nizza erwarten?"
So ist es, mein Herr; er führte' mich von Nizza»ach Genua, von Genna nach Turin, von Turin nachChambüry, von Chambäry nach Pont-de-Bcauvoisin, undvon Pout-de-Beauvoisin nach Paris."
„Vortrefflich; er hoffte immer, Ihnen unter Wegeszu begegnen, denn dies war die Straße, die er selbst ver-folgte, und deshalb hatte man Ihren Neiseplan so ent-worfen."
„Aber wenn er mir begegnet wäre, dieser liebeVater," sprach Andrea, „ich zweifle ob er mich erkannthaben würde; es ist einigermaßen eine Veränderung