„Welche, glaube ich, einer der ersten Familien Ita-liens angehörte?"
„Eine Patricierin von Fiesole."
„RamcnS?"
„Sie wünschen ihren Namen zn wissen?
„Oh! mein Gott! es ist nicht nöthig, daß Sic mirihn sagen: ich kenne ihn."
„Der Herr Graf weiß Allessprach der Luckescr,sich verbeugend.
„Sticht wahr, Oliva Corsinari?"
„Oliva Corsinari!"
„Marchesa?"
„Marchesa."
„Und Sie heirathcten dieselbe am Ende, trotz desWidcrstrebens der Familie."
„Mein Gott! ja, das that ich am Ende.
„Und Sie bringen Ihre Papiere ganz in Ordnung
mit."
„Was für Papiere?" fragte der Luckescr.
„Nun, Ihren Trauschein mit Oliva Corsinari, undden Taufschein des Kindes?"
„Den Taufschein des Kindes?"
„Den Taufschein von Andrea Cavalcanti, IhremSohne; heißt er nicht Andrea?"
„Ich glaube, ja."
„Wie! Sie glauben?"
„Bei Gott! ich kann es nicht genau angeben, er istschon lange verloren gegangen."
„Ganz richtig: doch Sie haben alle Ihre Papiere?"
„Mein Herr Graf, mit Bedauern muß ich Ihnenbemerken: nicht darauf aufmerksam gemacht, daß ich michmit diesen Papieren versehen sollte, versäumte ich es, die-selben mitzunehmcn.
„Ah! Teufel!" rief Monte Christo.
„Sind sie denn durchaus nöthig?"
„Unerläßlich."
Der Luckescr kratzte sich an der Stirne und rief: