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„Ah!" rief der Major, einen zweiten Zwieback er-greifend, doch dies fehlte mir auch sehr."
Der würdige Luckcscr schlug die Augen zum Himmelauf und suchte zu seufzen.
„Nun sprechen Sic, mein lieber Herr Cavalcanti,wie verhielt es sich mit diesem so sehr beklagten Sohne?denn man sagte mir, Sie wären Junggeselle geblieben."
„Man glaubte cS, mein Herr," erwiederte der Major,„und ich selbst . . ."
„Ja," versetzte Monte Christo, „und Sic selbst such-ten diesem Gerüchte Glauben zu verschaffen. Eine Jugend-sünde, die Sie vor Aller Augen verbergen wollten."
Der Luckeser richtete sich auf, nahm seine ruhigsteund würdigste Haltung an, schlug aber zugleich bescheidendie Augen nieder, sei es um seine Haltung zu sichern, seies um seine Einbildungskraft zu unterstützen, während ervon unten herauf den Grafen anschaute, dessen auf seineLippen stcrcotypirteö Lächeln stets dieselbe wohlwollendeNeugierde andeutcte.
„Ja, mein Herr," sagte er, „ich wollte diesen Fehlervor der ganzen Welt verbergen."
„'Nicht Ihretwegen," versetzte Monte Christo, „dennein Mann steht über dergleichen Dingen?"
„Oh! nein, gewiß nicht meinetwegen," erwiederte derMajor lächelnd und die Achseln zuckend.
„Sondern seiner Mutter Wege».
„Seiner Mutter wegen," rief der Luckeser, einendritten Zwieback nehmend; „seiner armen Mutter wegen!"
„Trinken Sie doch, lieber Herr Cavalcanti," sagteMonte Christo, dem Luckeser ein zweites Glas Alicanteeinschenkcnd; „die Erschütterung erstickt Sic."
„Seiner armen Mutter wegen," murmelte der Luckeser,indem er einen Versuch machte, ob nicht die Kraftdes Willens, auf die Thräncndrüse wirkend, den Winkelseines Auges mit einer falschen Zähre zu befeuchten ver-möchte.