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„Nu»? . . .»
„Der junge Mensch ist da," antwortete der Kam-merdiener in demselben Tone.
„Gut; wohin haben Sie ihn geführt?"
„In den blauen Salon, wie cs Seine Ercellenz be-fohlen."
„Vortrefflich. Bringen Sie Alicante - Wein undZwiebacke."
Baptistin ging ab.
„In der That," sprach der Luckeser, „ich mache Ihnenso viel Mühe, daß ich dadurch ganz in Verlegenheit ge-reiche."
„Gehen Sie doch!" rief Monte Christo.
Baptistin kehrte mit de» Gläsern, dem Weine undden Zwiebacken zurück.
Der Graf füllte ein Glas und goß in das zweitenur ein paar Tropfen von dem flüssigen Rubin, den dieFlasche enthielt, welche ganz mit Spinncngewebc» undanderen Zeichen bedeckt war, die das Alter des Weinessicherer angeben, als dies die Falten beim Menschenthun.
Der Major irrte sich nicht bei der Theilung, er nahmdaö volle Glas und einen Zwieback.
Der Graf befahl Baptistin, die Platte in das Be-reich der Hand seines Gastes zu stellen, der zuerst denAlicante mit dem Rande seiner Lippe kostete, sodann eineGrimasse der Zufriedenheit machte, und endlich den Zwie-back zart in das Glas tauchte.
„Sie wohnten also in Lucca?" sagte Monte Christo,„Sie waren reich, Sie Ware» edel, Sic genoßen die all-gemeine Achtung, Sie hatten Alles, was einen Menschenglücklich machen kann?"
„Alles, Erccllenz," erwiederte der Major, seinenZwieback verschlingend, „durchaus Alles."
„Und es fehlte nur Eines zu Ihrem Glück."
„Nur Eines."
„Ihr Kind wiederzufinden?"