die Güte hatte. Er ist, glaube ich, ein Sohn des Ge-neral d'Epinay?"
„Ganz richtig."
„Desselben, welcher im Jahr 1815 auf eine so er-bärmliche Weise ermordet wurde?"
„Durch die Bonapartisten." ,
„So ist es! Meiner Treue, ich liebe ihn! Liegt fürihn nicht auch ein Heirathsplan vor?"
„Ja, er soll sich mit Fräulein von Billefort ver-mählen."
„Ist es wahr?"
„Wie ich Fräulein Danglars hcirathen soll," erwie-derte Albert lachend.
„Sie lachen?"
„Ja."
„Warum lachen Sie?"
„Ich lache, weil es mir vorkommt, als erblickte ichauf jener Seite eben so viel Sympathie für die Heirath,als anderseits für eine Verbindung zwischen mir undFräulein Danglars stattfindct. Doch wahrlich, meinlieber Graf, wir plaudern von Frauen, wie die Frauenvon Männern plaudern. Das ist unverzeihlich!"
Albert stand auf.
„Sie gehen?"
„Die Frage ist gut! Seit zwei Stunden quäle ichSic, und Sie haben die Höflichkeit, mich zu fragen,ob ich gehe! In der That, Graf, Sic sind der artigsteMann der Erde! Und Ihre Bedienten, wie sind sie kdressirt! besonders Herr Baptistin; ich konnte nie einensolchen Menschen bekommen. Die mcinigen scheinen alleein Beispiel an denen des Thöfllre-Franyais zu neh-men, welche, gerade weil sie nur ein Wort zu sagenhaben, dieses immer auf der Rampe sagen. Wenn SieIhren Baptistin entlassen, so bitte ich, mir den Vorzugzu gönnen."
„Abgemacht, Vicomte."