„Das ist noch nicht Alles, warten Sie! machen SieIhrem discrete» Luckescr, dem Herrn Cavalcanti dci Ca-valcanti mein Compliment, nnd wen» ihm zufällig darangelegen sein sollte, seinen Sohn zu vcrheiralhen, so suchenSie ihm eine sehr reiche, sehr edle Frau, wenigstens vonSeiten ihrer Mutter, und ganz und gar eine Baroninvon Seiten ihres Vaters. Ich werde Sie dabei unter-stützen."
„Oh! Oh!" erwiederte Monte Christo, „sind Sicin der That so weit?"
„Ja."
„Meiner Treue, man muß auf nichts schwören."
„Ah! Graf," rief Morcerf, „welchen Dienst wür-den Sie mir leisten, und wie wollte ich Sie noch hun-dertmal mehr lieben, wenn ich mit Ihrer Hülfe Jung-geselle bliebe, und wäre es nur zehn Jahre lang."
„Alles ist möglich," erwiederte Monte Christo miternstem Tone.
Und sich von Albert verabschiedend, trat er in seinCabinct und schlug dreimal auf sein Glöckchen.
Bcrtuccio erschien.
„Herr Bcrtuccio," sprach der Graf, Sie sollen er-fahren , daß ich Sonnabend in meinem Hause in Autcuilempfange."
Bcrtuccio erwiederte leicht schauernd:
„Gut, gnädiger Herr."
„Ich bedarf Ihrer," fuhr der Graf fort, „damitAlles auf eine anständige Weise vorbereitet wird. DasHauS ist sehr schön, oder kann wenigstens sehr schönsein."
„Man müßte zu diesem Behufs Alles verändern, HerrGraf, denn die Tapeten haben gealtert."
„Verändern Sie Alles, mit Ausnahme des mitrothem Damast tapczirten Schlafzimmers; dieses lassenSie ganz, wie es ist."
Bcrtuccio verbeugte sich.
„Den Garten berühren Sie ebenfalls nicht; aber