Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
234
Einzelbild herunterladen
 

234

nickt zuvor unterrichtet war?" fragte der Graf denVicomte.

Bei Gott! Sic sind ein so außerordentlicher Man»,daß ich nicht dafür stehe» würde."

Ich konnte wenigstens nicht ahnen, daß Sie michzum Mittagessen cinladen dürften?"

Das ist wahrscheinlich."

Wohl, so hören Sie; Baptistin, was sagte ichIhne», als ich Sie diesen Morgen in mein Arbeitsca-binet rief."

Sie befahlen mir, die Thüre des Herrn Grafenschließen zu lassen, sobald cs fünf Uhr geschlagen hätte,"antwortete der Diener.

Hernach."

DH ! mein Herr Graf . . ." rief Albert.

Nein, nein! ich muß mich durchaus von dem ge-bcimnißvollen Rufe frei mache», den Sic mir zngczogcnhaben, mc-n lieber Vicomte: es ist zu schwer, ewig de»Manfred zu spielen. Ich will in einem gläsernen Hauseleben. Hernach . . . fahren Sie fort, Baptistin."

Hernach hießen Sic mich nur den Herrn MajorVartolomco Cavaleanti empfangen."

Sie hören, den Herrn Major Bartolome» Caval-canti, einen Mann von dem ältesten Adel Italiens, dessenNamen Dante zu verherrlichen bemüht war, ... Sieerinnern sich oder Sie erinnern sich nicht, in dem zehn-ten Gesänge der Hölle; ferner seinen Sohn, einen rei-zenden jungen Mann, ungefähr von Ihrem Alter, Vi-comte, der denselben Titel führt wie Sic, und in diePariser Welt mit den Millionen seines Vaters eintritt.Der Major bringt mir diesen Abend seinen Sohn Andrea,den Contino, wie wir in Italien fagen. Er will ihnmir anvertraucn, und ich werde sein Glück zu fördernsuchen, wenn er einiges Verdienst besitzt. Nicht wahr,Sie helfen mir?"

Ganz gewiß! Dieser Major Cavaleanti ist wohlein alter Freund von Ihnen?" fragte Albert.