Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
233
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mit zwanzig Jahren weniger lebt; dann würde es baldeine Gräfin nnd eine Vicomtefse von Morcerf geben.Meinen Vater finden Sie nicht, er hat CommissionS»sitzung und speist bei dem Herrn Großrefcrendär. Kom-men Sie, wir plaudern von Reisen: Sie, der Sie dieganze Welt gesehen haben, erzählen uns von Ihren Aben-teuern; Sie theilen uns die Geschichte der schönen Grie-chin mit, welche kürzlich mit Ihnen in der Oper warund von Ihnen Ihre Sklavin genannt wird, während Siedieselbe wie eine Prinzessin behandeln. Wir sprechenItalienisch, Spanisch; willigen Sie ein, meine Mutterwird Ihnen dafür dankbar sein."

Tausend Dank," erwtederte der Graf, Ihre Ein-ladung ist äußerst liebenswürdig, und ich bedaure es leb-haft, daß ich sie nicht annehmen kann. Ich bin nichtfrei, wie Sie wähnten, sondern ich habe im Gegentheilein höchst wichtiges Rendezvous."

Ah! nehmen Sic sich in Acht, Sie haben mich soeben gelehrt, wie man sich in Beziehung auf ein MittagS-H brod einer Unannehmlichkeit übcrhebt. Ich bedarf einess Beweises. Glücklicher Weise bin ich nicht Banguier wie

' Herr DanglarS, wohl aber, das sage ich Ihnen, ebenso

neugierig als er."

Ich werde Ihnen auch den Beweis geben," erwie-derte der Graf.

Nnd er läutete.

Hm!" bemerkte Morcerf,das ist schon zum zwei-ten Male, daß Sie es auöschlagen, mit meiner Mutterzu Mittag zu speisen. Es muß dies auf einein bestimm-ten Beschlüsse beruhen, Graf."

Der Graf entgegucte leicht bebend:

Oh! Sie glauben das nicht; überdies kommt hiermein Beweis."

Baptistin trat ein und blieb wartend an der Thürestehen.

Sie muffen zugeben, daß ich von Ihrem Besuche