Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
231
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Meiner Treue, Graf, ich danke Ihnen, daß Siemit so viel Offenherzigkeit mit mir sprechen, und ichnehme die Ausschließung an, die Sie mir Vorschlägen.Sie sagen, es sei Ihnen daran gelegen, in geneigtemAndenken bei meiner Mutter zu bleiben, während Siebereits ln voller Werthschätznng bei ihr stehen."

Sie glauben?" sprach Monte Christo mit Theil-nahme.

Oh! ich bin dessen gewiß. Als Sic uns neulichverließen, plauderten wir noch eine ganze Stunde vonIhnen. Doch ich komme auf das zurück, worüber wirso eben sprachen. Nun wohl, wenn meine Mutter dieseAufmerksamkeit von Ihrer Seite kennen würde, und iches wagte, ihr dieselbe niitzutheilcn, ich bin überzeugt,sie wüßte Ihnen den innigsten Dank dafür; meinBatcr würde allerdings nicht in geringe Wuth ge-rathen."

Der Graf erwiederte lachend:

Sie sind nun in Kenntniß gesetzt. Doch ich denke,Ihr Bater wird keine» Anlaß haben, wüthcnd zu wer-den; Herr und Madame Danglars werden mich alseinen Menschen von sehr schlechten Manieren betrachten.Sie wissen, daß ich in vertrautem Umgang mit Ihnenlebe, daß Sie sogar mein ältester pariser Bekanntersind, und werden mich, wenn Sie sie nicht bei mirfinden, frage», warum ich Sie nicht eingeladen habe.Suche» Sie sich wenigstens niit der Annahme einer frü-heren Einladung von einiger Wahrscheinlichkeit zu be-waffnen und theilen Sie mir diese durch ein paar Wortemit. Sie wissen, bei den Banqniers ist nur das Ge-schriebene güliig."

Ich gedenke etwas Besseres zu thun, Herr Graf,"erwiederte Albert;meine Mutter wünscht die Seelufteinzuathmen. Auf welchen Tag ist Ihr Mittagessen be-stimmt?"

Auf Sonnabend."

Wir haben heute Dienstag, morgen Abend reifen