Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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Der Graf kehrte zu Albert von Morcerf zurück undsprach:

Denken Sie nicht, wenn Sic sich die Sache über-legen , daß Sie Unrecht gehabt haben, so über IhreSchwiegermutter in Gegenwart von Herrn Debrap zureden ?"

Ich bitte, Graf," versetzte Morcerf,sagen Siedieses Wort nicht mehr,"

Wahrhaftig und ohne Uebertrcibnng, ist die Grast»in diesem Grade gegen die Herrath eingenommen?"

Dergestalt, daß die Baronin nur selten in unserHauS kommt, und daß meine Mutter, glaube ich, nichtzweimal in ihrem ganzen Leben bei Madame Danglarsgewesen ist,"

Das ermuthigt mich, offenherzig mit Ihnen zusprechen," sagte der GrafrHerr Danglars ist meinBanguicr, Herr von Billcfort hat mich mit Höflichkeitenüberhäuft, indem er mir seinen Dank für einen DienstanSsprach, den ich ihm zufällig zu leisten im Standewar. Ich crrathe unter allem Dem eine Lanwrne vonMittagsmahlen und Abendunterhaltungen; nm aber nichtden Anschein von prnnkhaften Vorbereitungen zu haben,und wenn Sie wollen, urn mir das Verdienst des Zuvor-kommenS zu machen, gedenke ich, Herrn und MadameDanglarS und Herrn und Frau von Wllefort in meinemLandhause in Autcuil zu versammeln. Wenn ich nunSie, sowie den Herrn Grafen und die Frau Gräfin vonMorcerf, zum Mittagessen cinlade, wird es nicht a»S-sehen, wie eine Art von hochzeitlichem Rendezvous, oderwird nicht wenigstens die Frau Gräfin von Morcerf dieSache so betrachten, besonders wenn der Herr Baronvon Danglars mir die Ehre erweist, seine Tochter mit-zubringen ? Dann wird Ihre Mutter einen Abscheu gegenmich fassen, und ich will dies durchaus nicht, denn istmir Alles daran gelegen, sagen Sie ihr dies, so oft sichGelegenheit dazu bietet, in geneigtem Andenken bei ihrzu stehen,"