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„Doch Sie sprachen von Hapti?" fragte MonteChristo.
„Oh! Hayti, das ist etwas Anderes, das ist dasEcartsi der französischen Agiotage. Man kann die Bouil-lotc lieben, für das Whist eingenommen sein, für dasBoston schwärmen, und dennoch aller dieser Spiele über-drüssig werden; aber zn dem Ecarlsi kehrt man immerwieder zurück. So hat Herr DanglarS gestern zu 408verkauft und steckt dreimalhundcrt tausend Franken ein,hätte er bis heute gewartet, so würde er, da diese Pa-piere wieder bis auf 205 gesunken sind, statt dreimalhundert tausend Franken zn gewinnen, zwanzig bis fünfund zwanzig tausend verloren haben."
„Und warum sind diese Papiere von 409 auf 205gefallen?" fragte Monte Christo. „Entschuldigen Sie,ich bin sehr unwissend in allen diesen Börscnintriguen."
„Weil die Nachrichten sich folgen, aber nicht sichgleichen," antwortete Albert lachend.
„Ah Teufel!" rief der Graf; „Herr DanglarS spieltalso so hoch, daß er an einem Tage dreimalhundcrt tau-send Franke» gewinnen oder verlieren kann! Da mußer Wohl ungeheuer reich sein?"
„Er ist es nicht, der spielt," rief Lucicn lebhaft,„eS ist Madame DanglarS; sie ist wahrhaftig uner-schütterlich."
„Aber Sie, der Sie ein vernünftiger Mann sind,Lucicn, Sic, der Sic die geringe Haltbarkeit der Nach-richten kennen, der Sic an der Duelle sitzen, Sie solltenSie abhalten," sprach Morcerf mit einem Lächeln.
„Wie vermöchte ich dies, da eö ihrem Manne nichtgelingt?" fragte Lucicn. „Sic kennen den Charakter derBaronin; Niemand hat Einstuß auf sie, und sie thntdurchaus nur, was sie will."
„O! wenn ich an Ihrer Stelle wäre," sprach Albert.
„Nun?"
„Ich wollte sic heilen; das hieße ihrem künftigenSchwiegersöhne einen Dienst leisten."