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„Wie, Sic gehen?"
„Sagen Sie der Gräfin G"* viel Schönes vonihrem Vampyr."
„Und der Baronin?"
„Ich werde die Ehre haben, wenn sie es mir erlaubt,ihr diesen Abend meine Anfwartung zn machen."
Der dritte Akt begann. Während des dritten Aktesfand sich der Graf von Morcerf, wie er cs versprochenhatte, bei Madame Danglars ein.
Der Graf war keiner von den Menschen, welche ineinem Saale eine» Anfrnhr hervorbringcn; auch bemerkteNiemand seine Ankunft außer denjenigen, in deren Logeer einen Platz genommen hatte.
Monte Christo sah ihn indessen, und ein leichtesLächeln umspielte seine Lippe».
Hayde sah nichts, so lange der Vorhang aufgezogenwar; wie jede Urnatnr betete sie Alles an, was zum Ohrund znm Gesicht spricht.
Der dritte Akt ging wie sonst vorüber; Mademoi-selle Noblct, Julia und Lcronr führten ihre gewöhnli-chen Entrechats anö; der Prinz von Granada wurdevon Robert-Mario herauSgefordcrt; der wohlbekanntemajestätische König machte, seine Tochter an der Handhaltend, seine Runde durch das Gemach, um seinenSammctmantcl zn zeigen; dann siel der Vorhang, undaugenblicklich entleerte sich der Saal nach den Gängenund dem Foyer.
Der Graf verließ seine Loge und erschien einenAugenblick nachher in der der Baronin Danglars.
Die Baronin konnte sich nicht enthalten, einen Schreides Erstaunens mit einer leichten Beimischung von FreudeauSzustoßcn.
„Ah! Sie kommen, Herr Graf," rief sic; „csdrängte mich in der That, meinen mündlichen Dank demschriftlichen bciznfügcn, den ich bereits bei Ihnen abgc-stattet habe."
„Oh! Madame! Sie erinnern sich noch dieser