Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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Mal, daß sie einen Nubier sehen. Schauen Sie, wiesie sich »m Ali drängen, der nicht weiß, was das be-deuten soll. Dafür stehe ich Ihnen, daß ein Parisernach Tunis, nach Konstantinopcl, nach Bagdad oder nachKairo kommen könnte, nnd man würde keinen Kreis umihn bilden."

Das rührt davon her, daß Ihre Orientalen ver-nünftiger sind und bloß das anschauen, waö gesehen zuwerden der Mühe Werth ist; doch glauben Sie mir, daßsich Al! dieser Populartität nur erfreut, weil er Ihnengehört und Sie in diesem Augenblick der Mann der Modesind."

Wirklich! und was erwirbt mir diese Gunst?"

Bei Gott! Sie selbst. Sie verschenken Gespannevon tausend Louisd'or; Sie retten StaatSanwaltSfraucndas Leben; Sic lassen unter dem Namen Major BlackVollblutpferde mit Jockeys so groß wie Ouistitis rennen;Sie gewinnen endlich goldene Becher und schicken sicjungen Frauen."

Und wer Teufels hat Ihnen alle diese Tollheitenerzählt?"

Die erste Madame Danglars, welche vor Verlangenstirbt, Sie in ihrer Loge zu sehen; die zweite das Jour-nal von Beauchamp, und die dritte meine eigene Einbil-dungskraft. Warum nennen Sie Ihr Pferd Vampa,wenn Sie das Jncognito behaupten wollen?"

Ah! Sie haben Recht, das war eine Unklngheit.Doch sagen Sie mir, kommt der Gras von Morcerf nichtauch zuweilen in die Oper? Ich habe ihn überall mitden Augen gesucht, und nirgends bemerkt."

Er wird diesen Abend kommen."

Wohin?"

Ich glaube in die Loge der Baronin."

Die reizende Person, welche bei ihr sitzt, ist ihreTochter?"

Ja."

Ich mache Ihnen mein Kompliment.