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oder auch nur nach Neapel und Nom, und Sie werdens durch die Straßen aufrechte, frische, roscnfarbigc Menschen
§ schreiten sehen, von denen Ihnen der hinkende Teufel,
wenn er Sie mit seinem Mantel streifen wurde, sagen^ könnte: „„Dieser Herr ist seit drei Wochen vergiftet
'! und wird in einem Monat völlig todt sein.""
„Sic haben also das Geheimniß der berüchtigtenAgua Tofana wieder gefunden, von dem man mir in!' Perugia sagte, eS wäre verloren gegangen f" versetzte Frauvon Villefort.
U „Ei, mein Gott! verliert sich etwas bc! den Men-f scheu, Madame? Die Künste rücken von der Stelle »ndf machen die Wanderung durch die Welt; die Dinge ver-
1 ändern nur ihren Namen, und der gemeine Haufe läßt
sich dadurch täuschen; aber es ist immer dasselbe Resul-tat, das Gift. Jedes Gift wirkt besonders auf diesesÄ oder jenes Organ, das eine auf den Magen, das an-d dcre auf das Gehirn, und wieder ein anderes auf diev Eingeweide. Nun wohl, das Gift bestimmt einen Hu-I: sicn, dieser Husten eine Brustentzündung oder irgendLI eine andere Krankheit, welche im Buche der Wissenschafteinrcgistrirt ist, was dieselbe nicht abhält, vollkommeni: tödtlich zu sein, und wäre sie cs nicht, so würde sic
I dies durch die Mittel, welche dle naiven Aerztc, ge-
wöhnlich sehr schlechte Chemiker, anwenden, und so ist einMensch mit Kunst und nach allen Regeln gctödtet, wo-I gegen die Justiz nichts cinzuwendcn hat, wie einer meinerI Freunde, ein furchtbarer Chemiker, der ausgezeichneteAbbö Adelmonte von Taormina in Sicilien sagte, welcherdiese nationale» Erscheinungen mit der größten Schärfestudirt hatte."
„Das ist schrecklich, aber bewunderungswürdig,"sprach die junge Frau in starrer Aufmerksamkeit; „ichmuß gestehen, ich hielt alle diese Geschichte» für Ersin-^ düngen des Mittelalters."
„Ja wohl, welche jedoch in unseren Tagen noch ver-vollkommnet worden sind. Wozu sollen die Zeit, dieDer Graf v. Monte Christo. III. 13
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