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wandten eine Dose Arsenik ein, woran ein Mammuthoder ein Mastdodon krepircn würde, so daß das Opferohne alles Weitere ein Gebrüllc auSstößt, worüber dasganze Quartier in Aufruhr geräth. Dann kommt eineganze Heerschaar von Polizeiageutcn und Gendarmen;man schickt nach einem Arzte, der den Todtcn öffnet undin seinen Eingeweide« den Arsenik mit den Löffeln sam-melt. Am andern Tag erzählen hundert Zeitungen dieBegebenheit, sanimt dem Namen des Opfers und desMörders. Schon an demselben Abend kommt oder kom-men der Apotheker oder die Apotheker und sagen! „„Ichhabe den Arsenik an den Herrn verkauft;"" und eher alsden Käufer keiner erkennen würde, erkennen ihn zwanzig;dann wird der cinfälige Verbrecher verhaftet, eingekcrkert,verhört, confrontirt, verurthcilt und guillotinirt; ist esaber eine Frau von einiger Bedeutung, so wird sie aufLebenszeit cingesperrt. So verstehen Ihre Nordländer dieChemie, Madame. Nur DeSrueS war stärker, das mußich gestehen."
„Was wollen Sie, mein Herr!" rief lachend diejunge Frau, „man thut, was man kann. Es besitzt nichtdie ganze Welt das Gcheimniß der Medici oder derBorgia."
„Soll ich Ihnen nun sagen, Madame, was dieUrsache von allen diesen Albernheiten ist?" sprach MonteChristo, die Achseln zuckend. „Auf Ihren Theatern,wenigstens nach dem zu nrtheilcn, was ich von denStücken gelesen habe, die man auf denselben spielt, sichtman die Leute stets den Inhalt einer ganzen Phioleleeren oder das Gift eines Riugkastens verschlingen,und mauStodt niedcrstürzen; fünf Minuten nachher fälltder Vorhang; die Zuschauer sind zerstreut. Man kenntdie Folgen des Mordes nicht, man sieht nie den Poli-zcicommissär mit seiner Schärpe oder den Korporal mitseinen vier Mann, und dies berechtigt armselige Gehirnezu glauben, die Dinge gehen so zu. Aber verlassen SieFrankreich ein wenig, gehen Sie nach Haleb, nach Kairo,