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„Vollkommen."
„Ja, cs ist wahr; ich erinnere mich, daß Sic mirbereits etwas Achnlichcs in Perugia erzählten."
„Wirklich!" rief der Graf mit einem bewunderungs-würdig gespielten Erstaunen; „ich entsinne mich dessennicht."
„Ich frage Sie, ob die Gifte gleichmäßig und mitderselben Energie auf die Menschen des Nordens und aufdie des Südens wirken, und Sic crwiedertcn mir, diekalten und lymphatischen Temperamente böten nicht die-selbe Empfänglichkeit, wie die weiche und energische Naturder Leute deö Südens."
„Es ist wahr, ich habe Nüssen, ohne im Geringstendadurch belästigt zu werden, vegetabilische Substanzen ver-schlingen sehen, welche unfehlbar einen Neapolitaner odereinen Araber nmgcbracht hätten."
„Sic glauben also, das Resultat wäre bei uns nochsicherer, als im Orient, und inmitten unserer Nebel undRegen würde sich ein Mensch leichter an diese stufenweiseEinsaugung des Giftes gewöhnen, als unter einer heißenZone?"
„Allerdings, doch Wohl verstanden, man wird nurgegen das Gift geschützt sein, an das man sich gewöhnt hat."
„Ich begreife; und wie würden Sie sich daran gewöh-nen oder vielmehr, wie haben Sic sich daran gewöhnt?"
„Das ist ganz leicht. Nehmen Sie an, Sie wüßtenzum Voraus, welches Giftes man sich gegen Sic bedienenwürde, nehmen Sie an, dieses Gift sei . . . Brucin zumBeispiel."
„Das Brucin zieht man, glaube ich, aus der falschenAngosturarinde, sagte Frau von Villefort.
„Ganz richtig, Madame; aber ich sehe, ich brauche
*) „lirucv» fvrriißillk»," sagt Alexandre Duma? IN einerNote, nach Roviguet und Batka «der kommt die falscheAngosturarinde nicht von Ilruco» kerruZino», sondern von