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Billefort, und gab das Album Eduard, der sich, begleitetvon seiner Mutter, entfernte.
Der Graf folgte Frau von Mllcfort mit den Augenund murmelte:
„Ich will doch sehen, ob sie die Thüre hinter ihmschließt."
Frau von Mllcfort schloß die Thüre mit der größtenBehutsamkeit hinter ihrem Sohne, der Graf gab sich denAnschein, als bemerkte er dies nicht.
Dann schaute die junge Frau noch einmal aufmerk-sam umher und setzte sich wieder ans ihre Causeuse.
„Erlauben Sie mir, Ihnen zu bemerken, Madame,"sagte der Graf mit seinem uns wohl bekannten, gutmüti-gen Tone, „erlauben Sie mir, Ihnen zu bemerken, daßSie sehr streng gegen diesen reizenden Jungen sind."
„Ich muß wohl, mein Herr," erwiedcrte Frau vonMllcfort mit einem wahrhaft mütterlichen Ausdrucke.
„Herr Eduard recitirte seinen Cornelius Ncpos, alser vom König Mithridates sprach, und Sic unterbrachenihn bei Anführung einer Stelle, wodurch er bewies,daß sein Lehrer die Zeit nicht mit ihm verloren hat,und daß Ihr Sohn für sein Alter sehr weit vorge-rückt ist."
„ES ist nicht zu leugnen, Herr Graf," sprach diegeschmeichelte Mutter, „daß er eine große Leichtigkeitbesitzt, und Alles lernt, was er lernen will. Er hatnur einen Fehler, den, daß er zu eigensinnig ist. Dochum ans das zu kommen, was er vorhin sagte, glaubenSit mein Herr Graf, daß sich Mithridates dieser Vor-sichtsmaßregeln bediente, und daß dieselben wirksam seindürften?"
„Ich glaube so sehr daran, Madame, daß ich, derich mit Ihnen spreche, in Neapel, in Palermo und inSmyrna, das heißt bei drei Veranlassungen, wo ichohne diese Vorsichtsmaßregeln mein Leben Hütte lassenkönnen, davon Gebrauch gemacht habe."
„Und das Mittel hat seinen Erfolg gehabt?"