die glückliche Valentine hätte mich verächtlich von ihrerGröße herab angeschaut."
„Ah! mein Frennd!" rief Valentine. Sic sind eben-falls ungerecht . . . Doch, sagen Sie mir. . . ."
„Was soll ich Ihnen sagen." versetzte Marimilian,als er Valentine zögern sah."
„Sagen Sie mir." fuhr das Mädchen fort, „waltetein Marseille nicht ein Mißverständnis; zwischen IhremVater und dem Mcinigcn ob?"
„Nicht daß ich wüßte." crwiedcrte Marimilian. „wennnicht dadurch, daß Ihr Vater ein mehr als eifriger Par-teigänger der Bourbonen, und der mcinige ein dem Kaiserergebener Mann war; das ist. glaube ich. die einzigeUneinigkeit, welche zwischen ihnen stattgefunden hat. Dochwarum diese Frage. Valentine?"
„Ich will eS Ihnen gestehen." versetzte das Mäd-chen. „denn Sic muffen Alles wissen. Es war an demTage, an welchem Ihre Ernennung zum Officier derEhrenlegion in der Zeitung bekannt gemacht wurde.Wir befanden »ns Alle bei meinem Großvater. HerrnNoirticr. und dabei war noch Herr Danglars. Siewissen, der Banqnicr. dessen Pferde vorgestern meineMutter und meinen Bruder beinahe umgebracht hätten.Ich las die Zeitung meinem Großvater laut vor, wäh-rend diese Herren von der wahrscheinlichen Vcrheirathnngvon Herrn von Morccrf mit Fräulein Danglars sprachen.Als ich zu dem Sie betreffenden Paragraphen kam. wel-cher mir bereits bekannt war. denn Sie hatten mir amTage vorher die frohe Kunde mitgethcilt, als ich. sageich. zu dem Sie betreffenden Paragraphen kam, war ichsehr glücklich, zitterte jedoch, daß ich Ihren Namen lautaussprechcn sollte, und ich würde ihn gewiß übergangenhaben, hätte ich nicht befürchtet, man könnte mein Still-schweigen schlimm auSlegcn; ich raffte also meinen ganzenMuth zusammen und las."
„Thcurc Valentine!"
„Nun wohl, sobald Ihr Name erklang, drehte