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was Herr von Villefort wolle, geschehe unfehlbar. Nun,ich bin im Schatten geblieben, Alles, nicht von meinemWillen, nicht von dem Ihrigen, sondern von den Er-eignissen, von der Vorsehung Gottes erwartend, unddennoch lieben Sie mich, haben Sic Mitleid mit mir,und sagten mir dies; Dank für dieses süße Wort, das ichSie von Zeit zu Zeit zu wiederholen bitte, denn es wirdmich Alles vergehen lassen."
„Das ist es, waö Sie kühn gemacht hat, Marimi-lian, das ist es, was mir ein sehr süßes und zugleichsehr unglückliches Leben bereitet, so daß ich mich oftfrage, was mehr für mich Werth sei, der Kummer,den mir einst die Strenge meiner Stiefmutter und dieblinde Bevorzugung ihres Kindes verursachten, oder dasgefahrvolle Glück, welches ich bei ihrem Anblick ge-nieße."
„Gefahrvoll!" rief Marimilian; „können Sie einso hartes und ungerechtes Wort aussprecheu! HabenSie je einen unterwürfigeren Sklaven gesehen, als ichbin? Sie erlaubten mir zuweilen, ein Wort au Siezu richten, Valentine, aber Sic verboten mir, Ihnen zufolgen; ich gehorchte. Habe ich, seitdem ich Gelegenheitfand, in dieses Gehege zu schlüpfe», durch diese Thürcmit Ihnen zu plaudern, so nahe bei Ihnen zu sein, ohneSie zu sehen, sprechen Sic, habe ich je um Erlaubnißgebeten, den Saum ihres Kleides durch dieses Gitter be-rühren zu dürfen? habe ich je einen Schritt gcthan, umüber diese Mauer, ein lächerliches Hindcrniß für meineJugend und meine Kräfte, zu gelangen? Nie ein Vor-wurf über Ihre Strenge, nie ein laut auSgcdrücktcr Wunsch;ich blieb an mein Wort genietet wie ein Ritter in denalten Zeiten. Gestehen Sie dies wenigstens zu, damit ichSie nicht für ungerecht halte."
„Das ist wahr," sprach Valentine, ihm zwischenzwei Brettern durch die Spitze von einem ihrer zartenFinger bietend, auf welche Maximilian seine Lippen