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wand, eine Sammetmütze auf dem Kopf, dessen schwarzer lBart und schwarze, sorgfältig gepflegte Haare jedoch ein !wenig mit dieser Volkstracht im Widerspruch standen, trat, inachdem er einen raschen Blick nmhergeworfcn hatte, umsich zu versichern, daß ihn Niemand bespähctc, durch dieerwähnte Thür ein und wandte sich mit rasche» Schrittennach dem Gitter.
Bei dem Anblicke desjenigen, welchen sie erwartete,doch wahrscheinlich nicht unter dieser Tracht, bekam dasMädchen bange und warf sich zurück.
Und dennoch hatte der junge Mann durch die Spaltender Thüre mit jenen: Blicke, der nur Liebenden angehört,das weiße Kleid und das lange blaue Gürtclband flatternsehen; er eilte nach dem Verschlage, legte seinen Mundan eine Oeffnung und sagte mit halblauter Stimme:„Fürchten Sie sich nicht, Valentine, ich bin es."
Die Genannte näherte sich und sprach:
„O, mein Herr! warum sind Sie heute so spät ge-kommen? Wissen Sie, daß man bald zu Mitlag speisenwird, und daß es großer Diplomatie und Geschwindigkeitvon meiner Seite bedurfte, um mich meiner Stiefmutter,die mich belauert, meiner Kammerfrau, die mich bcspäht,meines Bruders, der mich quält, zu entledige» , und hieran dieser Stickerei zu arbeiten, welche, wie ich befürchte,lange nicht beendigt sein wird? Sobald Sie sich überIhr Zögern entschuldigt haben, werden Sie mir sagen,was dieses neue Costume, wegen dessen ich Sie beinahenicht erkannt habe, bedeuten soll."
„Theure Valentine," erwiederte der junge Mann,„Sie stehen zu hoch über meiner Liebe, als daß ich hie-von zu spreche» wagen sollte, und dennoch fühle ich,so oft ich Sie sehe, das Bedürfnis;, Ihnen zu sagen,daß ich Sie anbete, damit bas Echo meiner eigenenWorte sanft das Herz liebkosen möge, wenn ich Sie nichtmehr sehe. Nun danke ich Ihnen für Ihr Schmälsten:es ist ganz bezaubernd, denn es beweist mir, ich wage