Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
164
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Erinnere Dich dessen,k was unser guter Vater uns so oftsagte:Es ist kein Engländer gewesen der Mann, der

unser Glück machte."" >

Monte Christo zitterte und sprach lebhaft:

Ihr Vater sagte Ihnen dies, Herr Morrel?" ^

Mein Vater, Herr Graf, erblickte in dieser Hand- ilung ein Wunder. Mein Vater glaubte an einen für unsand dem Grabe erstandenen Wohlthäter. Oh! welch ein ^rührender Aberglaube, mein Herr! . . . während ich selbstihm nicht bcipflichtcte, war ich doch weit entfernt, diese»Glauben in seinem Herzen zerstören zu wollen. Wie oftrräumte er davon und sprach ganz leise dabei den Name»eines geliebten Freundes, eines verlorenen Freundes aus,und als er nur noch einen Schritt vom Tode entferntwar und das Herannahen der Ewigkeit seinem Geisteetwas von der Erleuchtung des Grabes gegeben hatte, dawurde dieser Gedanke, welcher bis dahin eine dunkle Ver-muthung gewesen war, zur Ucbcrzcugung, und die letztenWorte, welche er sterbendaussprach, lauteten:Maximi-lian, es war Edmond Dantes.""

Die seit ein paar Sekunden immer mehr zunehmendeBläffe des Grafen wurde bei diesen Worten furchtbar.

All sein Blut war nach dem Herzen zurückgcströmt. Erkonnte kaum mehr sprechen, zog seine Uhr, als hätte er !die Stunde vergessen, nahm seinen Hut, machte eine un- igcstüme, verlegene Verbeugung vor Madame Herbault, ^drückte Emmanuel und Maximilian die Hand, und stam-melte :

Madame, erlauben Sie mir, Ihnen zuweilenmeine Achtung zu bezeigen. Ich liebe Ihr Haus undbin Ihnen dankbar für Ihren Empfang, denn es istdas erste Mai seit Jahren, daß ich mich vergessenhabe."

Und er entfernte sich mit großen Schritten.

Das ist ein seltsamer Mensch. . . dieser Graf vonMonte Christo," sagte Emmanuel.