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meinem Wüchse, vielleicht etwas größer, etwas schlanker, !in eine hohe Halsbinde eingezwängt, am Leibe cinge- :knöpft, gegürtet, und beständig den Bleistift in derHand ?"
„Oh! Sie kennen ihn also?" rief Julie mit Freudestrahlenden Augen. '
„Nein, ich habe nur eine Vermuthung. Ich kannte i
einen Lord Wilmore, der auf diese Art Handlungen desEdelmuths aussäte." s
„Ohne sich zu erkennen zu geben?" j
„Es war ein bizarrer Mensch: er glaubte nicht anDankbarkeit."
„Oh, mein Gott!" rief Julie mit einem erhabenenAusdruck und die Hände faltend, „woran glaubt dennder Unglückliche?"
„Er glaubte wenigstens nicht daran zur Zeit, wo ichihn kannte," sprach Monte Christo, den diese aus derTiefe der Seele kommende Stimme bis in die letzte Fibererschüttert hatte; „seit jener Zeit hat er jedoch vielleichteinen Beweis erhalten, daß es eine Dankbarkeit gibt."
„Und Sie kennen diesen Mann, mein Herr?" fragteEmmanuel.!
„Oh! wenn Sie ihn kennen," rief Julie, „sprechenSie, vermögen Sie ihn zu uns zu führen, ihn uns zuzeigen, uns zu offenbaren, wo er ist? Sage, Maximilian,sage Emmanuel, wenn wir ihn je wieder finden würden,müßte er wohl an das Andenken des Herzens glauben!"
Monte Christo fühlte, wie zwei Thränen in seineAugen traten; er machte noch ein paar Schritte imSalon.
„Im Namen des Himmels, mein Herr," sprachMaximilian, „wenn Sie etwas von diesem Manne wissen, !so theilen Sie es uns mit." I
„Ach!" erwiedertc Monte Christo, die Erschütterungseiner Stimme bewältigend, „ach! wenn Lord WilmoreIhr Wohlthätcr ist, so befürchte ich, daß Sie ihn nie ^