Graf befindet sich erst seit zwei bis drei Tagen in Paris,weiß aber bereits, was eine Nentivre des Marals ist,und wenn er eS nicht weiß, so wirst Du eS ihn lehren."
„Ah! mein Herr," sprach Jnti, „Sie so hierher-zufnhren, ist ein Berrath von meinem Bruder, der nichtdie geringste Eitelkeit für seine arme Schwester besitzt. . .Pcnelon! .... Penelon! . . . ."
Ein Greis, der eine Rabatte mit bengalischen Nosen-stöckcn umgrub, steckte seinen Spaten in die Erde undnäherte sich die Mütze in der Hand, während er so gutals möglich den Kautaback verbarg, den er für den Augen-blick in die Tiefen seiner Backen zurückgeschobcn hatte.Einige weiße Büschel versilberten sein noch dickes Haupt-haar, indeß seine bronzefarbige Gcsichtöhaut und sein küh-nes, lebhaftes Angc den alten, unter der Sonne desAequatorS gebräunten und vom Hauche der Stürme ge-schwärzten Seemann verricthcn.
„Ich glaube, Sie haben mich gerufen, FräuleinJulie," sagte er, „hier bin ich."
Penelon hatte die Gewohnheit beibehalten, die Toch-ter seines Patrons Fräulein Julie zu nennen, und warnie in, Stande gewesen, sich daran zu gewöhnen, ihr denNamen Madame Hcrbault zu geben.
„Penelon," sagte Julie, „melde Herrn Emmanuelden angenehmen Besuch, der uns zu Theil wird, wäh-rend Maximilian den Herrn Grafen in den Salon führt."
Dann sich an Monte Christo wendend:
„Sic werden mir wohl erlauben, auf eine Minutezu entfliehen?"
lind ohne die Einwilligung des Grafen abznwarten,eilte sie hinter eine Banmgruppe und erreichte das Hausdurch eine Seitcnallcc.
„Ah! mein lieber Herr Morrel," sprach MonteChristo, „ich bemerke zu meinem Schmerze, daß ich einenAufruhr in Ihrer Familie veranlasse."
„Sehen Sic," erwiedertc Marimilian lachend, „se-hen Sie dort unten den Mann, der ebenfalls sein