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ließ Hayde um Erlaubniß bitten, bei ihr eintreicn zudürfen.
Statt jeder Antwort hieß Hayde ihre Zofe den Vor-hang Zurückschlagen, welcher an der Thüre angebracht war,deren Simswcrk das junge Mädchen wie ein reizendesGemälde umrahmte.
Monte Christo trat ein.
Hayde erhob sich auf den Ellenbogen, reichte demGrafen ihre Hand, lächelte ihm freundlich entgegen undsagte in der wohlklingenden Sprache der Töchter vonSparta und Athen: i
„Warum läßt Du mich um Erlaubniß bitten, beimir eintretcn zu dürfen? Bist Du nicht mehr mein Ge-bieter, bin ich nicht mehr Deine Sklavin?"
Monte Christo lächelte ebenfalls und crwiederte:
„Hayde, Sic wissen . . ."
„Warum sagst Du nicht mehr D u zu mir, wie ge-wöhnlich?" unterbrach ihn die junge Griechin; „habe ichdenn irgend ein Versehen begangen? Dann mußt D»mich bestrafen und nicht mehr Sic nennen."
„Hayde," cntgegncte der Graf, „Du weißt, daßwir in Frankreich sind, und daß Du folglich frei bist."
„Frei, was zu thun?" fragte das Mädchen.
„ES steht Dir frei, mich zu verlassen." H
„Dich verlassen! . . . Und warum sollte ich Dichverlassen?"
„Was weiß ich? Wir werden die Welt sehen."
„Ich will Niemand sehen."
„Und wenn Du unter den jungen Leuten, denen Dubegegnen wirst, einen träfest, der Dir gefiele, so wäre ichnicht so ungerecht . . ."
„Ich habe keinen schöneren Mann, als Du bist, ge-sehen, und nie einen andern geliebt, als meinen Vater >und Dich."
„Armes Kind," sagte Monte Christo, „Du hastbeinahe Niemand gesprochen, außer mir und DeinemVater."