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tlgcn znrückhalteii, oder keines von den Hindernissen, welchedie Schwachen lähmen, mich zn lähmen oder zurückzuhal-ten. Ich habe nur zwei Gegner; ich sage nicht zweiBesieger, denn durch Beharrlichkeit unterwerfe ich sie:diese Gegner sind die Entfernung und die Zeit. Derdritte und furchtbarste ist mein Zustand als sterblicherMensch, Dieser allein kann mich auf dem Wege, aufwelchem ich fortschreite, und che ich das Ziel erreichthabe, nach welchem ich strebe, aufhalten: alles klebrigehabe ich berechnet. Alles, was die Menschen die Wech-selstelle des Schicksals nennen, habe ich vorhergeschen, undvermag mich auch einer derselben zu treffen, so kann ermich doch nicht »iederwcrfen, Sterbe ich nicht, so werdeich immer das sein, was ich bin; deshalb sage ich IhnenDinge, die Sie nie gehört haben, selbst nicht einmal ausdem Munde der Könige, denn die Könige bedürfen Ihrer,und die andern Menschen haben Furcht vor Ihnen, Wersagt sich nicht in einer Gesellschaft, welche so lächerlichorganisirt ist, wie die unsere:
„„Vielleicht werde ich eines Tages mit dem Staats-anwalt zu thnn haben,""
„Aber, mein Herr, können Sie dies nicht selbst sagen?denn sobald Sie in Frankreich wohnen, sind Sie natür-lich den französischen Gesetzen unterworfen."
„Ich weiß es, mein Herr," crwicdcrte Monte Christo,„doch wenn ich in ein Land gehen muß, fange ich damitan, daß ich durch Mittel, die nur mir cigenthümlich sind,alle Menschen studire, von denen ich etwas zu fürchtenoder zn hoffen haben kann, und cs gelingt mir, sie ebenso gut oder vielleicht noch besser kennen zu lernen, als siesich selbst kennen. Das Resultat hievon ist, daß derStaatsanwalt, welcher es auch sein mag, wenn ich mitihm zu thnn habe, mehr in Verlegenheit sein wird,als ich,"
„Damit wollen Sie sagen," versetzte Billefort zö-gernd, „daß bei der Schwäche der menschlichen Natur