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„Warum nicht! Erblicken Sie die Lust, welche Siekiuathmen und ohne die Sic nicht leben könnten?"
„Wir sehen also die Wesen nicht, von denen Sicsprechen?"
„Doch wohl, Sie sehen dieselben, wenn eS Gott ge-stattet, daß sie sich verkörpern; Sie berühre» sie, Siestoßen auf sie, Sie sprechen mit denselben, sic antwortenihnen."
„Ah!" rief Villefort lächelnd, „ich gestehe, ich möchtewohl davon in Kenntniß gesetzt sein, wenn ein solchesWesen mit mir in Berührung kommt."
„Sie sind »ach Ihrem Wunsch bedient worden, meinHerr, denn man hat Sie so eben davon in Kcnniniß ge-setzt, und ich wiederhole dies."
„Also Sic selbst? . . ."
„Ich bin eines von diesen erccptionellen Wesen, . . .ja, mein Herr, und ich glaube, daß sich bis auf denheutigen Tag noch kein Mensch in einer Stellung be-funden hat, welche der mcinigen ähnlich gewesen wäre.Die Reiche der Könige sind begrenzt, entweder durchGebirge, oder durch Flüsse, oder durch den Wechsel derSitten, oder durch eine Veränderung der Sprache.Mein Reich ist groß wie die Welt, denn ich bin wederItaliener, noch Franzose, noch Hindu, noch Amerikaner,noch Spanier: ich bin Kosmopolit. Kein Land kannsagen, ich gehöre ihm durch die Geburt an. Gott alleinweiß, in welchem Lande ich sterben werde. Ich befolgealle Gebräuche, spreche alle Sprachen. Nicht wahr,Sie halten mich für einen Franzosen? denn ich sprecheFranzösisch mit derselben Leichtigkeit und derselben Rein-heit, wie Sie. Wohl! Ali, mein Nubier, hält mich füreinen Araber; Bertuccio, mein Intendant, glaubt, ichsei ein Römer, und Hayde, meine Sklavin, melnt, ichsei ein Grieche. Sie begreifen also: da ich von keinemLande bin, von keiner Regierung Schutz verlange, kei-nen Menschen als meinen Bruder anerkenne, so vermagauch keine von den Bedenklichkeiten, welche die Mach-