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11/14 (1846)
Entstehung
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den Gesetzes: das Wesen seines Empfangs hochmüthig,Physiognomie unempfindlich, Blick matt und glanzlosoder unverschämt durchdringend und forschend, so war derMensch, dessen Piedcstal vier geschickt auf einander gehäufteNcvolntionen von Anfang aufgebant und dann fest unddauerhaft gemacht hatten.

Herr von Villcfort stand im Nnfe des am mindestenneugierigen Mannes von Frankreich; seine Ungezwungen-heit wurde vor allen Seiten gerühmt; er gab jedes Jahreinen Ball und erschien dabei nur eine Viertelstunde, dasheißt fünf und vierzig Minuten weniger, als dies derKönig bei den seinigen thut; niemals sah man ihn in denTheatern oder in den Concerten, noch an irgend einemander» öffentlichen Orte; zuweilen, jedoch selten, machteer eine Partie Whist, und man war dann besorgt, seinerwürdige Spieler für ihn zu wählen: irgend einen Bot-schafter, einen Erzbischof, einen Fürsten, einen ersten Prä-sidenten, oder eine verwitwete Herzogin,

So war der Mann beschaffen, dessen Wagen vor derThüre des Grafen von Monte Christo hielt.

Der Kammerdiener meldete Herrn von Villcfort indem Augenblick, wo der Graf, über einen großen Tischgebeugt, auf einer Landkarte den Weg von St. Petersburgnach China verfolgte.

Der Staatsanwalt trat mit demselben ernsten, ab-gemessenen Schritte ein, mit welchem er im Tribunalerschien; war derselbe Mensch oder vielmehr die Fort-setzung desselben Menschen, den wir einst als Substitutin Marseille gesehen haben. In ihren Grundsätze» folge-recht, hatte die Natur bei ihm nichts an dem Laufeverändert, den sie sich vorgczeichnet. Von schlank war ermager, von bleich gelb geworden; seine tiefliegendenAugen waren hohl und seine Brille mit der goldenenFassung schien, auf der Augenhöhle liegend, nunmehreinen Thcil seines Gesichtes zu bilden; mit Ausnahmeseiner weißen Halsbinde war sein ganzer Anzug schwarz,und diese Trauerfarbc wurde nur durch den leichten