Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
126
Einzelbild herunterladen
 

126

1

haben sich wieder völlig erholt und wolle» zurückkehren.Es ist Befehl gegeben, Ihre Pferde an meinen Wagenzu spannen, und Ali, der häßliche Bursche," sagte er,dem Kinde zulächelnd,wird die Ehre haben, Sie nachHause zu führen, während Ihr Kutscher hier bleibt, umdie Calcchc wieder in Stand setzen zu lasten. Sobalddiese unerläßliche Arbeit vollendet ist, bringt eines vonmeinen Gespannen den Wagen unmittelbar zu MadameDanglars zurück."

Aber mit denselben Pferden zu fahren, werde ichnie wagen," entgegnctc Frau von Villcfort.

Oh! Sic sollen sehen, Madame," sprach MonteChristo,unter der Hand von Ali werden sie sanft wiedie Lämmer."

Ali näherte sich in der That den Pferden, die mannur mit Mühe auf die Beine gebracht hatte. Ec hieltin der Hand einen kleinen mit aromatischem Essig ge-tränkten Schwamm, rieb damit die mit Schaum undSchweiß bedeckten Nüstern und Schläfe, und beinahe i»demselben Augenblick singen sie an heftig zu schnauben, undihr ganzer Leib zitterte ein paar Sekunden lang.

Dann ließ Ali mitten unter einem Bolkshaufen,den die Trümmer des Wagens und der Lärmen vondem Vorfall vor das HauS gezogen hatte, die Pferdean das Coupä des Grafen spannen, faßte die Zügel,stieg auf den Bock, und war, zum großen Erstaunender Anwesende», welche diese wie vom Sturmwind fort-gerlstenen Pferde gesehen hatten, genöthigt, sich kräftigder Peitsche zu bedienen, um sie von der Stelle zubringen, und dabei konnte er von diese» berühmten,nun aber verdnmpflcn, todte» Apfelschimmeln nicht mehrerlangen, als eine» so unsicher», so matten Trab, daßFrau von Villefort beinahe zwei Stunden brauchte,um den Faubourg Saint-Honorö zu erreichen, wo siewohnte.

Kaum war sie zu Hause und die ersten Familien-