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Furcht beschwichtigt war, warf sic auf das Kästcheneinen kurzen, aber ausdrucksvollen Blick, den der Graferhaschte.
An dieser Sekunde trat Ali ein.
Frau von Villcford machte eine Bewegung derFreude und sprach, ihren Sohn noch näher an sichziehend:
„Eduard, siehst Du diesen guten Diener? Er hatsich sehr muthig benommen, denn er setzte sein Lebe»ein, um die Pferde, die uns fortrissen, und den Wagenanzuhalten, welcher der Zertrümmerung nahe war. Dankeihm, denn ohne ihn wären wir zu dieser Stunde WohlBeide todt."
Das Kind streckte seine Lippen vor, wandte verächt-lich den Kopf ab und rief-
„Er ist zu häßlich!"
Der Graf lächelte, als hätte das Kind eine vonseinen Hoffnungen erfüllt; Frau von Villefort aberschalt ihren Sohn mit eiuer Mäßigung, welche gewißnicht nach dem Geschmacke von Jean-Jacques Rousseaugewesen wäre, wenn der kleine Eduard Emile geheißenhätte.
„Siehst Du," sprach der Graf arabisch zu Ali,„diese Dame bittet ihren Sohn, Dir dafür zu danken,daß Du ihnen Beide» das Leben gerettet hast, und dasKind erwicdert, Du seist zu häßlich."
Ali wandte einen Augenblick seinen gescheiten Kopfnach dem Kinde und betrachtete es ohne einen scheinbarenAusdruck, aber aus einem einfachen Beben seiner Nasen-löcher ersah Monte Christo, daß der Araber im Herzenverwundet war.
„Mein Herr," fragte Frau von Villefort, währendsie aufstand, um sich zu entfernen, „wohnen Sic gewöhn-lich in diesem Hause?"
„Nein, Madame, es ist eine Art vor Absteigequar-tier, das ich mir gekauft habe: ich wohne in der Avenuedes Champs-Elysees Nro. 30. Doch ich sehe, Sie