„Oh! fluchwürdige Neugierde/' versetzte die Dame;„ganz Paris sprach von den schöne» Pferden von MadameDanglarS, und ich hatte den tollen Gedanken, sic ver-suchen zu wolle»/'
„Wie!" rief der Graf mit vortrefflich gespielter Ver-wunderung, „es sind die Pferde der Baronin?"
„Ja, mein Herr, Sie kennen sie?"
„Madame DanglarS? ... ich habe die Ehre, undcS gewährt mir doppelte Freude, daß ich Sie der Gefahrentrissen habe, der Sie durch diese Pferde prcisgegebcnwaren; denn Sie hätten diese Gefahr mir znschreibcnkönnen; ich hatte die Pferde gestern dem Baron abgc-kanft, die Baronin schien dies jedoch so sehr zu bedauern,daß ich dieselben mit der Bitte, sie von meiner Hand an-zunehmen, znrückschickte."
„Sie sind also der Graf von Monte Christo, vonwelchem Hcrminic gestern so viel mit mir sprach?"
„Ja, Madame."
„Und ich, mein Herr, bin Madame Heloise vonVillefort."
Der Graf verbeugte sich wie ein Mensch, vor demman einen Namen znm erste» Male ausspricht.
„Oh! wie dankbar wird Herr von Villefort sein!"fuhr Hcloise fort, „denn Sie haben ihm seine Franund sein Kind znrückgcgcbcn; ohne Ihren edelmnthigcnDiener wäre ich sicherlich mit diesem Kinde gelobtetworden."
„Ach! Madame, ich zittere noch, wenn ich an dieGefahr denke, die Sie gelaufen sind."
„Oh! ich hoffe, Sie werden mir erlauben, denaufopfernden Dienst dieses Menschen würdig zu beloh-nen."
„Madame," crwiederte Monte Christo, „ich bitteSie, verderben Sie mir Ali weder durch Lobeserhebun-gen, noch durch Belohnungen; er soll keine solche Ge-wohnheiten annehmen. Ali ist mein Sklave: dadurch,