Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
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Wenn ich mich nicht tänschc, sind Ihre Pferde,Ihre eigenen Pferde an den Wagen des Grafen ge-spannt."

Meine Apfelschimmel!" rief Madame DanglarS undeilte an das Fenster.

In der That, sic sind es," sprach die Baronin.

DanglarS war ganz verblüfft.

Ist es möglich?" rief Monte Christo, den Er-staunten spielend.

Es ist unglaublich," murmelte der Banguier.

Die Baronin sagte Debray ein paar Worte in dasOhr, und dieser näherte sich Monte Christo.

Die Baronin läßt Sie fragen, um welchen Preisihr Gatte sein Gespann an Sie verkauft hat?"

Ich weiß es nicht genau, cs ist eine Ncberraschung,die mir mein Intendant, ich glaube, um dreißig tausendFranken bereitete."

Debray überbrachte die Antwort der Baronin.

DanglarS war so bleich und so aus der Fassung ge-bracht , daß sich Monte Christo das Ansehen gab, alsbekäme er Mitleid mit ihm.

Sehen Sic, wie undankbar die Frauen sind," spracher zu ihm;diese Zuvorkommenheit von Ihrer Seite hatdie Baronin nicht einen Augenblick gerührt; undankbar istnicht das richtige Wort, ich wollte sagen, kalt. Doch,was wollen Sie, man liebt beständig das, was schadet;glauben Sie mir, Baron, es ist stets das Kürzeste, sienach ihrem Kopfe handeln zu lassen; wenn sic sich den-selben brechen, so haben sie wenigstens nur sich selbst dieSchuld beizumessen."

DanglarS erwiedertc nichts, er sah in einer nahe»Zukunft eine unheilvolle. Scene voraus; bereits wardie Stirne der Frau Baronin gefaltet und weissagteeinen Sturm, wie den des olympischen Jupiters; Debrayfühlte diesen Sturm hcrannahcn, schützte ein Geschäftvor und entfernte sich. Monte Christo, der die Lageder Dinge nicht durch ein längeres Verweilen wieder